Nach 2 Monaten MacBook Air doch für Windows Laptop entschieden

Hallo Leute, ich dachte, es wäre vielleicht interessant meine Erfahrung hier teilen.

Mein Anforderungsprofil für einen Laptop entspricht eigentlich genau dem eine MacBook Airs, daher dachte ich mir, miete ich mir doch mal einen für 3 Monaten. Gesagt getan, die Euphorie war groß, so die Verlautbarungen im Netz über die fast unfassbare Performance in diesem Gerät waren groß.
Dann kam das geliebte Gerät auch schon an und wusste zu begeistern, die Verarbeitung, die Lautsprecher und das Display, top.
Als dann aber der Alltagstrott einsetzte, war es vorbei mit dem Zauber! Ich nahm den Laptop in die Schule mit, dort viel mir immer häufiger auf, dass selbst simple Programme, wie Outlook teilweise 30 Sekunden zum Öffnen brauchen, bei Discord sogar rund 45 Sekunden.
Nun werden einige entgegen, dass diese Apps eben nicht auf den M1 optimiert seien, da habe ich allerdings zwei Punkte zu entgegnen, zum einen, dass es mir als Endverbraucher egal ist, warum die Programm so lange laden, ich will einfach, dass sie schnell sind. Zum anderen, habe ich einen Test gemacht und die jeweiligen Textverarbeitungsprogramme von Apple und Microsoft auf ihren Plattformen starten lassen. Mein Mittelklasse Rechner mit AMD Ryzen 3600 16 GB RAM M2 SSD und einer GTX 1050, öffnete Word in 2 Sekunden geöffnet und auf dem hochgelobten M1 in 5 Sekunden (keine anderen Programme geöffnet).
Außerdem musste ich feststellen, das die 8 GB RAM viel zu wenig sind, nur bei ein paar Tabs ist er schon ausgelastet.
Was man allerdings Neidlos anerkennen muss, was unglaublich gut ist, ist die Akkulaufzeit, welche wirklich unfassbar gut ist, der fehlende Lüfter, die Performance, wenn Programme geöffnet sind und die Tastatur, für Nutzer des Appleuniversums auch die Einbindung mit Airdrop und co.

So entschied ich mich in der Black Friday Week bei Dell zuzuschlagen und einen Inspiration 13" mit 512 GB, 16 GB RAM, Nvidia MX450 2GB und i7 11390H zu bestellen, ich habe den Laptop noch nicht und werde diesen Beitrag hier dann ergänzen.
Ergänz eure Meinungen und Kritiken gerne darunter.

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[quote=„TableCraft24, post:1, topic:4208“] Ergänz eure Meinungen und Kritiken gerne darunter.
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Gut finde ich, dass du dich auf den Weg machst, deinen.
Ich bezweifle, dass du binnen 3 Monaten SOVIEL MAC-BEDIENUNGSWISSEN anreichern konntest, um wirklich einen Vergleich zu den dir bekannten Rechnern ziehen zu können.

Wer WORD nutzen will, der kann ruhig bei WIN bleiben, muß aber nicht.
Dir viel Glück und Erfolg!

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Ich denke aber, dass ich mir als Benutzer eine guten Eindruck machen kann, Word ist leider Branchenübergreifend der Standart und startet tatsächlich schneller, als Pages.

Das die MS-Office Programme unter macOS langsam starten, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. :frowning: (nutze sie aber auch kaum)

Die Hauptsache ist, dass du mit deinem Gerät glücklich bist, dennoch möchte ich dir gerne ein paar Fragen rein interessehalber zu deiner Entscheidung stellen.

War für dich wirklich das Hauptkriterium, wie schnell verschiedene Programme starten? Discord ist dafür immer ein schlechtes Beispiel, da es beim Start immer nach Updates sucht und diese ungefragt installiert.
Das Apps unter macOS länger brauchen zum starten, nervt mich auch schon manchmal. So das ich gerne für die Apple Kalenderapp zum daneben liegenden iPad greife bevor ich sie am Mac erst öffnen muss. (eindeutiges Luxusproblem :wink: )
Aber eigentlich habe ich meine Programme des normalen Alltages immer schon gestartet oder lasse sie teilweise auch beim Boot gleich starten.

Wie hast du das festgestellt? Hat sich spürbar etwas verändert, oder stand in der Anzeige nur 100%?


Danke für den Einblick in deine Entscheidung, ich persönlich bin wahrscheinlich schon zu sehr im goldenen Käfig gefangen, um diesen Schritt zu gehen.
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Gerade fand ich „UX“ User Experience – Wikipedia
Und genau das meinte ich bei meinem Beitrag #2 (leider hat dieses Forum keine Numerierung der Beiträge)

Ich finde in WIN den Explorer aufgeklappt sehr sinnfällig. Doch bei Apple gibt es verwandte Darstellungen. Und besonders ist, Apples Finder ist very tricky mit Menü_Ablage_suchen/ dann noch das + wählen!!

Hat es schon, die werden allerdings nur in der Breitbild Darstellung (Querformat iPad; Mac) auf der rechten Seite angezeigt.


Ich glaube heutzutage kann man mit allen drei Betriebssystemen arbeiten (Linux mal zusammen gefasst; ChromeOS kenne ich zu wenig um es zu beurteilen) gut arbeiten, sofern man etwas „technisches“ Verständnis hat. Sowohl Windows als auch macOS haben ihre Tricks, die geübte Anwender lieben (z.B. cmd + f um etwas zu suchen). Entscheidungsgebend sind sofern man nicht auf besondere Programme angewiesen ist, meistens eher die persönliche Meinung, welches System für einen selbst induktiver erscheint oder die paar Sekunden die eine App mehr braucht um zu starten.
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Nein, dass ist für mich natürlich nicht das einzige Vergleichskriterium, in den Programmen habe ich natürlich auch die Geschwindigkeiten verglichen.
Ja, Discord ist nicht das beste Beispiel, aber ich hatte an dem Tag Discord schon geöffnet gehabt.
Die Geschwindigkeit hat sich nicht verschlechtert im Verlaufe der Benutzung.
Ja, beim iPhone, iPad, Apple Watch und AirPods bin ich schon drin, aber beim Mac zum Glück noch nicht.

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Ja, dass denke ich auch, die Systeme sind inzwischen alle so gut und ausgereift, dass man nicht wirklich von einem System abraten kann. Ich denke, aber dass Windows immer noch einen Vorsprung in der Kompatibilität von Programmen, so sind einfach alle Programme mit Windows kompatibel und mit MacOS eben nur fast alle.

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Das kommt glaube ich wirklich sehr auf das Nutzungsverhalten an.
Wenn es um Spiele geht, ist Windows um Welten weiter vorne, aber ich kenne auch viele Mac-only Programme, die ich teilweise täglich nutze.

@TableCraft24 ich finde es schön, dass du deine persönliche Erfahrung hier teilst!

Ich habe mir im Juni 2020 ein MacBook Pro 16 (i7 16 GB RAM 512 GB SSD) gegönnt und wollte die unglaubliche Performance eines MB erleben, auch weil ich bisher nur Win-Geräte genutzt habe.

Ich war von der Leistung beeindruckt!!! Aber ich habe die Leistung des Gerätes zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise voll ausgeschöpft…

Ich bin mit Win aufgewachsen, meine Eltern hatten bzw. haben immer noch nur Win, in der Schule wurde nur Win gelehrt und auch jetzt auf Arbeit benutze ich nur Win (dort wird aber auch keine andere Möglichkeit zugelassen). Dementsprechend schwer ist es mir gefallen mit MacOS klarzukommen.

Generell nutze ich überwiegend zu 98 % aller Anwendungen zu Hause mein iPad und das reicht mir.
Nun war ich in einem Teufelskreis: ich nutzte mein MB zu wenig, weil ich mich zu wenig auskannte & ich kannte mich zu wenig aus, weil ich es zu wenig nutzte.

Schweren Herzens habe ich mich kurzfristig entschieden im Oktober einen Tag vor dem AppleEvent mein MB zu verkaufen über eine Onlineplattform. Es hat alles reibungslos funktioniert und seit dem würde mir die Internetseite Stand heute ca. 300 € weniger bieten.

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Den Grund und Boden hacken, auch felsig: Es gibt Hunderte von Hacken-Arten!!!

Ein Smartdings oder Rechner, welcher Art auch immer, ist ein Werkzeug. Und das Werkzeug „muss“ bestmöglich die zu erledigende Aufgabe erfüllen. Im Wort ERFÜLLUNG seht alles drin.
Es muss leisten, man muss es gerne in die Hand nehmen und auch pflegen, sonst wird es stumpf.
Und die Vielseitigkeit darf nicht auf Kosten der Präzision des Ergebnisses gehen.

Für manches gibt es nur wenige gute Werkzeuge. Mac oder Microsoft? >>